Assistierte Altenpflegehelferausbildung

erfasst/geändert am 24.11.2016
Das Modellprojekt APA fördert die assistierte Altenpflegehelferausbildung...
Assistierte Altenpflegehelferausbildung

Assistierte Altenpflegehelferausbildung

Chance für junge Menschen bis 25
Einerseits besteht in der Pflege vielerorts ein Fachkräftemangel, andererseits gibt es junge Menschen, die sich für einen Beruf in der Altenpflege interessieren, die Ausbildung aber nur mit Unterstützung absolvieren können. Das ermöglicht jetzt das neue, durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmittel finanzierte Programm „Assistierte Ausbildung für Berufe der Pflegehilfe und Alltagsbetreuung“ (APA), an sieben Standorten in Baden-Württemberg. Mit dabei ist im Ostalbkreis das Kompetenzzentrum Arbeit der Stiftung Haus Lindenhof in Kooperation mit dem Institut für soziale Berufe, St. Loreto. Das Programm richtet sich vorrangig an unter-25-Jährige. In kleinerem Umfang können auch Personen bis 45 Jahre teilnehmen. Wegen ihrer besonderen Benachteiligung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sollen Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und junge Menschen, die bisher noch keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, bevorzugt in das Modellprojekt aufgenommen werden.

Beruf mit sehr guter Zukunftsperspektive
„Wir wollen mit diesem Projekt jungen Menschen neue Berufsperspektiven geben und Mitarbeitende in der Altenpflege gewinnen“, sagt Projektleiterin Martina Hasenmüller. „Wir unterstützen junge Menschen dabei das Berufsfeld Altenpflege kennenzulernen, einen Ausbildungsplatz als Altenpflegehelfer/-in zu finden und die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.“ Andererseits werde mit diesem Förderprojekt auch Arbeitgebern geholfen neue Auszubildende zu finden. „Wir beraten und unterstützen sie während der Ausbildungszeit im Rahmen unserer Ausbildungsassistenz“, so Hasenmüller. „Pflegeberufe sind Berufe mit sehr guter Zukunftsperspektive“, bestätigt Clemens Wochner-Luikh, Leiter des Bereiches Wohnen und Pflege im Alter der Stiftung Haus Lindenhof.

Mit zusätzlichem Förderunterricht
Das Programm beinhaltet eine Vorbereitungsphase, in der die Teilnehmenden sich einen Überblick über Pflegeberufe verschaffen und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in einer Einrichtung unterstützt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei durch sozialpädagogische Fachkräfte begleitet und unterstützt. In der zweiten Phase beginnt die Ausbildung. Auch während dieser Zeit stehen den Auszubildenden, bei allen Fragen im Zusammenhang mit der Ausbildung, sozialpädagogische Ansprechpartner zur Seite. Die Teilnehmenden erhalten zusätzlichen Förderunterricht. Auch die ausbildenden Einrichtungen können auf eine auf den besonderen Personenkreis zugeschnittene Unterstützung zugreifen.

Drei Jahre Projektförderung
Das Modellprojekt „APA – Beruf mit Zukunft“ im Ostalbkreis ist im September 2016 gestartet und wird die nächsten drei Jahre durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg unterstützt und finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden Württemberg.


Kontakt und Ansprechpartner:
Stiftung Haus Lindenhof, Kompetenzzentrum Arbeit
Martina Hasenmüller, Ledergasse 65, 73525 Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171 9984-152
mobil: 0172 7108343, E-Mail: martina.hasenmueller@haus-lindenhof.de



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