Für ein besseres Miteinander in der Gmünder Altstadt

erfasst/geändert am 31.07.2018
Das Projekt 'Salz & Suppe soll die Menschen in der Gmünder Altstadt zusammenbringen...
Für ein besseres Miteinander in der Gmünder Altstadt

Für ein besseres Miteinander in der Gmünder Altstadt

Beim gemeinsamen Kochen ins Gespräch kommen
Das Zusammenleben in der Altstadt ist anders als in anderen Stadtteilen, weiß Dieter Lehmann vom Amt für Familie und Soziales. Das Leben dort sei geprägt von sehr unterschiedlichen Ansprüchen an das Quartier. Das Projekt „Salz & Suppe“ will nun Menschen, die in der Altstadt leben, zusammenbringen. Die Idee: Menschen aus der Altstadt lernen sich beim gemeinsamen Kochen und Essen kennen. Dabei sprechen sie über das Leben in der Altstadt und über ihre Wünsche und Gedanken dazu. Ein Werbefaltblatt lädt die Altstadtbürger ein, mitzumachen. Bis Mitte September kann man sich bewerben.

Vier Kochabende im Oktober und November
Nach einer Auftaktveranstaltung am 25. September werden sich vier, oder auch mehr Kochgruppen jeweils an vier Abenden treffen, um über das Leben in der Stadtmitte zu sprechen, Ideen und Visionen von einem besseren Zusammenleben entwickeln und sich Gedanken machen, wie das alles Wirklichkeit werden könnte, erläuterte Steffen Müller vom Projektteam „Salz & Suppe“. „Die besten Gespräche werden oft in der Küche geführt“, eine Erfahrung, die schon viele machen konnten, ergänzt Clemens Beil vom Projektteam. Auf die Tische komme also nicht nur gutes Essen und Trinken sondern auch viele Ideen, wünscht sich Katja Koppelmann. So erhofft sich das Projektteam von der Stiftung Haus Lindenhof, Caroline Stahl, Katja Koppelmann, Steffen Müller und Clemens Beil von diesem Projekt Impulse für ein besseres Miteinander in der Altstadt.

Anmeldeschluss ist der 14. September
Wie Bürger sich an dem Projekt beteiligen können erläuterte Quartiersmanagerin Caroline Stahl. Ab nächster Woche würden an alle Haushalte Einladungsfaltblätter verteilt. Dann könne man sich bis zum 14. September im Quartiershaus Spital zum Heiligen Geist anmelden. Für das Projekt „Salz & Suppe“ werden nach Ablauf der Anmeldefrist Gruppen von je vier bis sechs Teilnehmern zusammengestellt. Im Oktober und Anfang November finden dann die vier Kochabende statt; entweder in zur Verfügung gestellten Küchen oder in Privatwohnungen. Erfahrene Moderatoren unterstützen und begleiten die Gruppen. Zum Abschluss am 15. November werden sie sich ihre Ideen sich dann gegenseitig und der Öffentlichkeit vorstellen. Das Projektteam wird dann die Gruppenergebnisse der Stadtverwaltung für eine gute soziale Entwicklung der Altstadt zur Verfügung stellen.

Im Rahmen des Quartiersprojektes "Gut leben in der Altstadt"
Das Projekt „Salz & Suppe“ wird im Rahmen des Quartiersprojektes "Gut leben in der Altstadt" von der Stiftung Haus Lindenhof in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd veranstaltet. Die Stiftung engagiere sich zunehmend in den Quartieren, weil es mit Blick auf die Zukunft und die demografische Entwicklung immer wichtiger werde, dass sich die Menschen wieder „gegenseitig stärker wahrnehmen“. Ziel sei eine „sorgende Gemeinschaft“, so Direktor Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung.

Von der Deutschen Fernsehlotterie unterstützt
Entwickelt wurde das Projekt vom ‚Salz & Suppe-Team‘ in Stuttgart. Drei Motive hätten die Bürger, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen, weiß Dieter Lehmann „Ich kann gut kochen und bin ein guter Gastgeber, ich suche Nachbarschaft und mich interessiert das Thema Stadtentwicklung“. Unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie und dem ‚Salz & Suppe-Team‘ Stuttgart.


Weitere Informationen:
Caroline Stahl
Quartiersmanagerin
Bürgertreff Altstadt
Hospitalgasse 34
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171 92660-41
caroline.stahl@haus-lindenhof.de

www.buergertreff-altstadt.info

 





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