2013: 300 Jahre Felix-Kapelle

Seit nunmehr 300 Jahren steht die Felixkapelle am Rande des Lindenfeldes. Am Glaubensweg Nr. 6 gelegen, bietet sie einen weiten Horizont mit Blick über den Lindenhof bis hin zur Pfarrkirche St. Cyriakus in Oberbettringen.

1713 wurde sie durch den Lindenhofbauern Gregor Krieger erbaut. Anlass war möglicherweise die Heiligsprechung des Felix von Cantalice und dessen Tätigkeit als Schafhirte. An der Westseite der Kapelle befindet ein Steinkreuz. Im 16. Jahrhundet wurden solche Kreuze gerne als Wetter-, Pest- oder Stationskreuze an Pilgerwegen gesetzt. Denkbar wäre das Steinkreuz aber auch als Grenzmarkierung einer Kirchenparochie oder als Sühnekreuz.

1780 wurde die Erlaubnis zur Messfeier ausgesprochen. Nach dem ersten Weltkrieg ging die Kapelle in den Besitz der Stadt Stuttgart über. Das Gelände in der Umgebung wurde als Truppenübungsplatz für die Hardtkaserne genutzt. Nach der Pfarrchronik wurde die Kapelle in dieser Zeit als Gänsestall benutzt.

Nach umfassender Sanierung wird die Felixkapelle 1980 dem Haus Lindenhof zur Obhut und Fürsorge übergeben. Der Schlüssel zur Kapelle ist seitdem an der Pforte im Dienstleistungszentrum erhältlich.

10 Infotafeln zur Geschichte der Felix-Kapelle

Hier können sie unsere 10 Infotafeln zur Geschichte der Felix-Kapelle als PDF-Dateien runterladen!

  Tafel 1_1713 (0,18 MB)

  Tafel 2_1763 (0,24 MB)

  Tafel 3_1813 (0,15 MB)

  Tafel 4_1863 (0,14 MB)

  Tafel 5_1913 (0,13 MB)

  Tafel 6_1945 (0,13 MB)

  Tafel 7_1961 (0,14 MB)

  Tafel 8_1971 (0,09 MB)

  Tafel 9_1989 (0,22 MB)

Steinkreuz an der Westseite der Felix-Kapelle
Prozession am Felixfest im Mai
 
 
 
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