Ethische Fallarbeit


Was sollen wir in Situationen tun, in denen auf verschiedene Weise, auch auf unserem christlichen Wertehintergrund, unterschiedliche Handlungsoptionen möglich sind? Diese ethischen Konflikte treten in allen Bereichen, in unterschiedlichster Weise, der Stiftung Haus Lindenhof auf. Immer wieder erleben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung, das Angehörige eine andere Bewertung darüber haben, was in bestimmten Situationen für den Bewohner gut und richtig ist, z.B. das Recht auf Selbstbestimmung versus Gesundheitszustand.

Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in solchen Situationen dieses Dilemma nicht alleine bewältigen müssen, gibt es das Instrument der ethischen Fallbesprechung. Dies ist eine hilfreiche Methode mit schwierigen Situationen umzugehen. Wichtig ist, die entscheidenden Werte, auch die eigenen, im Blick zu haben. Dass dies gelingt, dafür sorgen sogenannte Ethikmoderatoren. Eine entsprechende Ausbildung und Praxiserfahrung haben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung. Ethische Fallbesprechungen machen klar auf welcher Wertebasis Entscheidungen getroffen werden, geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sicherheit und zeigen auf,  wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft mit der bearbeiteten Situation sicherer umgehen können, ohne ihre Fürsorge zu vernachlässigen oder den Bewohner in seiner Selbstbestimmung zu beeinträchtigen.

Ethische Fallarbeit verstehen wir als Ausdruck von Sicherheit und Freiheit, die aus dem christlichen Glauben erwächst.

Siehe auch:
alt  Positionen - Unternehmensethik (0,04 MB)
Quelle: Magazin der Stiftung Haus Lindenhof MITTENDRIN Nr. 15, 2|2014

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Lori Martens

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