Von Agilität, Digitalisierung und flexiblen Unternehmen

erfasst/geändert am 27.11.2019
6. Symposium der Stiftung Haus Lindenhof
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„Hybride Sozial-Unternehmen – agil und digital“ – so lautete der Titel, zu dem die Stiftung Haus Lindenhof sowohl die eigenen Führungskräfte, als auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen hatte.


Drei Fachvorträge verdeutlichten, wie Organisationen funktionieren, welche Arten es gibt, und welche Chancen und Risiken sich darin bergen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof, Direktor Jürgen Kunze, referierte Prof. Dr. Wolfgang Wasel über ein Pflegemodell aus den Niederlanden: „Buurtzorg“. Der ambulante Krankenpflegedienst mit dem Motto „Menschlichkeit vor Bürokratie“ wird als besonders agiles Unternehmen verstanden. Dass diese Pflegeorganisation nicht nur von Wachstum, sondern auch von teilautonomen Strukturen geprägt ist, machte der Dekan der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Ravensburg-Weingarten deutlich und ging dabei ebenso auf veränderte Governancestrukturen und deren organisationalen Anforderungen ein. Schließlich kam Wasel zum Ergebnis, dass agile Unternehmen kritische Würdigung bräuchten, aber auch versucht werden solle, agile Führung zu würdigen.


Im Anschluss daran führte Dr. Bernd Halfar, Professor an der Katholischen Universität Eichstätt und Gesellschafter der xit GmbH, Ergebnisse zur Social Return on Investment (SROI) aus. Dies geschah auf Grundlage einer Studie, die 2017 von der Stiftung Haus Lindenhof in Auftrag gegeben wurde, um zu ermitteln, welche Wirkung soziale Projekte in Geldwert haben, bzw. die Wertschöpfung sozialer Dienstleistungen zu messen. Halfar erläuterte: „Werden die direkten und induzierten Rückflüsse am die öffentliche Hand den öffentlichen Zuflüssen gegenübergestellt, kommt man zu einem Wert von 103%“, was bedeute, dass die öffentliche Hand mehr als ihre Zuflüsse zurückbekomme, wenn induzierte fiskalische und parafiskalische Effekte berücksichtigt würden.


Auch Marc Jungtäubl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg, führte seine Forschungen zum Thema der Organisation von Arbeit und Dienstleistungen aus. „Arbeit in Dienstleistungen ist fast immer Arbeit an und mit Menschen. Der Arbeitsgegenstand ist also der Mensch, gerade in Pflegeberufen“, so der Wissenschaftler. Darüber hinaus erörterte Jungtäubl wie agile Unternehmen geführt werden können, etwa am Beispiel von Scrum.


Die drei Referenten stellten sich abschließend zusammen mit den Bereichsleitern Matthias Quick, Clemens Wochner-Luikh und Stefan Krieg den Fragen des Publikums in einer Podiumsdiskussion. Insbesondere praktische Anwendungen und institutionelle Sichtweisen auf die erläuterten Themen prägten die Ausführungen der Teilnehmenden.



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