Den Sozialsinn der Bürger stärken

erfasst/geändert am 30.07.2018
Die Gemeinde Waldstetten und die Stiftung Haus Lindenhof starten im Herbst mit einem Quartiersprojekt...
Den Sozialsinn der Bürger stärken

Den Sozialsinn der Bürger stärken

Vor allem die Lebensqualität der älteren Menschen im Blick
Dass die Bürger zu einer ‚sorgenden Gemeinschaft‘ werden, wünscht sich Bürgermeister Michael Rembold für seine Gemeinde Waldstetten. Dazu startet er gemeinsam mit der Stiftung Haus Lindenhof ein Quartiersprojekt. Es gehe jetzt darum das vielfältige Ehrenamt, das es in Waldstetten bereits gäbe, noch besser zu vernetzen und so Kräfte zu bündeln. Vor allem die Lebensqualität der älteren Menschen hat er dabei im Blick. Das Thema Demografie werde noch eine ungeheure Wucht entfalten, bestätigte Direktor Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof. Deshalb müssten neue Strukturen für eine professionelle Hilfe geschaffen werden, „die nah ist“.“ Auch der Sozialsinn der Bürger muss wieder gestärkt werden“, sagte Kunze. Denn letztlich ginge es um die Frage: „Wie wollen wir eigentlich leben?“  - Sozialraum heiße „Geben und Nehmen“.

Ehrenamt braucht Hauptamt
„Ehrenamt benötigt immer mehr hauptamtliche Unterstützung“, stellt Bürgermeister Rembold fest. Deshalb soll künftig mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie ein Quartiersmanager oder eine Quartiersmanagerin die erforderlichen Netzwerke aufbauen und Ansprechpartner für die Bürger sein. Im Vorfeld wurde in Waldstetten bereits 2016 eine Bürgerbefragung durchgeführt und im Jahr zuvor, von der Dualen Hochschule Heidenheim, im Ortsteil Wißgoldingen eine Bürgerwerkstatt veranstaltet. Rahmenbedingungen, um auch im Alter beim Nachlassen der körperlichen und auch geistigen Leistungsfähigkeit in der eigenen Häuslichkeit bleiben zu können, sei dabei ein zentraler Wunsch gewesen, berichtete Ortvorsteherin Ingrid Banzhaf.

Der ‚Schatz‘ Ehrenamt in Hülle und Fülle
Der Umgang mit alten Menschen sei ein Gradmesser für die soziale Kultur in einer Gemeinde, sagte der Leiter des Bereichs Wohnen und Pflege im Alter der Stiftung Haus Lindenhof, Clemens Wochner-Luikh. Waldstetten biete viele gute Anknüpfungspunkte, stellt Projektleiterin Katja Koppelmann fest und „den ‚Schatz‘ Ehrenamt gibt es hier in Hülle und Fülle“, bestätigte sie. Der eigentliche Projektstart ist im Oktober geplant.

Auf dem Foto v.l.n.r.:
Direktor Jürgen Kunze, Margot Barth, Bürgermeister Michael Rembold, Lisa Heilig, Ortsvorsteherin Ingrid Banzhaf, Projektleiterin Katja Koppelmann und Bereichsleiter Clemens Wochner-Luikh

 



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