Ideen-Schmiede am Salvator

erfasst/geändert am 29.11.2018
Werkstatttag 2018 als Blick nach vorne und zurück
Ideen-Schmiede am Salvator

Ideen-Schmiede am Salvator

Ideen-Schmiede am Salvator

Ideen-Schmiede am Salvator

Ideen-Schmiede am Salvator

Ideen-Schmiede am Salvator

[ks] Welche Innovationen birgt Industrie 4.0 und was bedeutet Personenzentrierung für die Stiftung Haus Lindenhof? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbunds Arbeit mit Menschen mit Behinderung am Werkstatttag, der heuer in der Werkstatt am Salvator in Schwäbisch Gmünd stattfand.

Diskussionen in Workshops

Das alle fünf Jahre veranstaltete Forum, bietet den Lindenhof-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gelegenheit zum Austausch, aber auch dazu, zukunftsweisende Themen und Konzepte zu diskutieren. Dabei entwickelten zehn moderierte Arbeitsgruppen Sammlungen von Ideen, die zum Abschluss des Werkstatttags präsentiert wurden. Auf welche Ressourcen die Stiftung Haus Lindenhof in Bezug auf Wettbewerb und Konkurrenz bauen kann, aber auch welche Angebote in Zukunft weiterentwickelt werden müssen, waren zwei Fragestellung des Tages. Auch das Thema Digitalisierung beschäftigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: können beispielsweise Apps dazu beitragen, die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu erleichtern - wer aber kümmert sich um den Datenschutz auf diesem Gebiet? Oder bergen solche Entwicklungen mehr Risiken als Chancen: Werden in Zukunft Roboter die Pflege von alten Menschen übernehmen oder kann künstliche Intelligenz im praktischen Alltag hilfreich sein? Zudem wurde darüber diskutiert, wie sich die Stiftung in der Öffentlichkeit präsentieren sollte, um dem Wettbewerb, insbesondere um die begehrten Fachkräfte und Auszubildenden in den Bereichen der Alten- und Heilerziehungspflege, standhalten zu können. Des Weiteren beredeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche Erfahrungen und Ideen bestehen, wenn es darum geht, inwiefern die Stiftung mit ihren vielfältigen Einrichtungen Teil des Sozialraums sein kann. Hierbei war ein Ergebnis die fortschreitende Vernetzung mit externen Betrieben und der Gemeinde vor Ort, um Teilhabe an der Gesellschaft auch im Berufsleben für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

Reflexion und Kooperation

„Der Werkstatttag ist für uns ein Blick zurück und nach vorne“, betonte Arbeits-Verbundleiter Michael Abele zu Beginn des Tages. Es sei wichtig, auf dem Feld der Arbeit mit Menschen mit Behinderung in die Zukunft zu schauen und zu handeln, aber auch zu reflektieren, welche Impulse aus dem vergangenen Werkstatttag auch im praktischen Alltag umgesetzt werden konnten. Bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Gruppen an die Zukunfts-Arbeit gingen, präsentierte Hubert Vornholt welche Strategien seine Stiftung im Bereich der Behindertenhilfe verfolgt und welche Auswirkungen das neue BTHG in diesem Zusammenhang mit sich bringt. Er ist Direktor des Franz Sales Hauses in Essen und Vorstand der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. Der Impuls des Referenten, der insbesondere auf Management-Prozesse, Personenzentrierung und Netzwerken von internen und externen Kooperationspartnern einging, gab hierbei Denkanstöße für die eigene Arbeit innerhalb der Stiftung.




zurück zur Übersicht
 
 
 
Online-Spende  |   Drucken  |   Barrierefreiheit  |   Kontakt  |   Sitemap  |   Impressum  |   Datenschutz  |   © 2018 Stiftung Haus Lindenhof