Freudiges Wiedersehen
Es war wieder ein freudiges Wiedersehen alter Kolleg:innen, die in den Einrichtungen der Stiftung Haus Lindenhof tätig waren, als die Stiftung ihre Rentner:innen nach guter Tradition zu einem gemütlichen Beisammensein in den Stadtgarten einlud. Zur Tradition gehört es auch, dass der Stiftungsvorstand die Ehemaligen „auf dem Laufenden“ hält, was die Entwicklungen in der Stiftung betrifft. Eines der wichtigsten Themen sei nach wie vor die Frage: „Wie stellen wir unseren Personalbedarf künftig sicher?“, so die Vorstände Prof. Dr. Wolfgang Wasel und Hermann Staiber. Die geburtenstarken Jahrgänge kämen jetzt ins Rentenalter, so stehe eine große Fluktuation bevor. „Wir akquirieren Personal mittlerweile in der ganzen Welt“, so Wasel. Als neue Einrichtungen seien das Pflegeheim St. Helena in Niederstotzingen dazugekommen, eine Sozialstation im Fehrle-Areal und ein Förder- und Betreuungsbereich in Mutlangen. Ein freudiges Ereignis für die Stiftung im vergangenen Jahr sei auch die Segnung der neuen Franziskus-Kapelle auf dem Lindenhof gewesen. Die zukünftige Weiterentwicklung der Stiftung hänge aber auch vom zur Verfügung stehenden Personal ab. Damit die Versorgung von alten Menschen auch in Zukunft gelingen könne, sei ein Ausbau der sozialraumorientierten Versorgung erforderlich. Im Bereich der Behindertenhilfe ermögliche das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) der Stiftung neue Formen der Teilhabe zu gestalten.
Bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, informierte Thomas Raschke die Lindenhof-Rentner:innen über die Aktivitäten und die 150-jährige Geschichte des Gmünder Museumsvereins „auf der Suche nach der DNA der Stadt“. Am Anfang standen die „Pioniere“, die Gmünder Fabrikanten Hermann Bauer (1833-1919) und Julius Erhard (1820-1898), ein erstes Museum entstand dann im heutigen „Café Margrit“, dann im ehemaligen Waisenhaus und später im Elsässer-Bau der heutigen Hochschule für Gestaltung bevor dann 1965 die Stadt Träger wurde und das Museum in den jetzigen Standort im Prediger umzog.
Beim anschließenden geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, musikalisch umrahmt von „Leslie‘s Bar-Jazz“, tauschten die Rentner:innen ihre Erinnerungen aus und freuten sich, alte Weggefährten wieder zu sehen.