Begegnen. Verstehen. Gemeinsam wachsen.
Das Quartier »Fehrle-Gärten« in Schwäbisch Gmünd wurde auf einem ehemaligen Gärtnerei-Areal durch die Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG realisiert, mit 147 Wohnungen für alle Generationen, Wohnen Plus für ältere Menschen und Appartements für Menschen mit Behinderung. Es bietet gemeinschaftliche Einrichtungen wie einen Quartierstreff, eine Kindertagesstätte und medizinische Versorgungsangebote, die regelmäßig genutzt werden. Die Stiftung Haus Lindenhof betreut die Sozialstation, die im Quartier aktiv ist, und nutzt den Treffpunkt mehrfach wöchentlich für gemeinschaftliche Aktionen. Das Projekt fördert den Zusammenhalt und synergetische Zusammenarbeit zwischen Wohnen, Pflege und Arbeit, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Es stärkt soziale Teilhabe, verhindert Einsamkeit und ermöglicht selbstbestimmtes Wohnen sowie bedarfsgerechte Betreuung. Zudem entstehen inklusive Initiativen wie der „Inklusion von Anfang an“, bei denen Menschen mit Behinderung aktiv in das Gemeinwesen eingebunden werden. Ziel ist, ein nachhaltiges Netzwerk für gegenseitige Unterstützung zu schaffen und die gesellschaftliche Teilhabe aller Bewohner zu fördern.
Im Mittelpunkt stehen Menschen mit Handicap, Senior:innen sowie Pflegebedürftige
Das Wohnen Plus ermöglicht den Senior:innen weiterhin ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden, ergänzt durch punktuelle Betreuungsangebote wie z.B. Kaffeenachmittage oder Ausflugsangebote. Die Sozialstation Lindenhof ist ein zentraler Bestandteil des Quartiers und bietet professionelle Unterstützung, wo sie benötigt wird. Sie sorgt für eine flexible und bedarfsgerechte Betreuung, die individuell an die Wünsche und Bedürfnisse der Senior*innen angepasst wird. Ob Behandlungspflege, Grundpflege, Hilfen im Alltag oder Beratungsangebote – die Sozialstation gewährleistet, dass die Senior*innen des gesamten Quartiers gut versorgt und sicher sind. Wir begleiten Menschen mit Behinderung im eigenen Wohnraum sowie im Sozialraum. Das Projekt „Inklusion von Anfang an“ zielt darauf ab, Menschen mit Behinderung, die im Fehrle-Areal wohnen und durch die Stiftung Haus Lindenhof im Rahmen des AWS (Assistenzleistungen im eigenen Wohnraum sowie im Sozialraum) betreut werden, mit diesem Zusatzangebot zu begleiten. Jeder einzelne Mensch mit Behinderung soll im neuen Sozialraum angekommen sein und sich einzeln oder als Gruppe aktiv in das nachbarschaftliche Miteinander einbringen. Innerhalb des Projektes werden die Menschen mit Behinderung im Sinne des Empowerments dazu befähigt, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Wohnquartier kennenzulernen und sowohl Teilhabe als auch Teilgabe zu leben. Dabei werden sie in soziale Strukturen eingebunden und vorhandene Angebote werden zugänglich gemacht.