Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

erfasst/geändert am 08.10.2018
Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde das Haus Kamillus in Ellwangen wieder seinen Bewohnern übergeben...
Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

Das Haus Kamillus erstrahlt in neuem Glanz

Bewohner mit höherem Hilfebedarf
Vor genau 25 Jahren, 1993, zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in das damals neue Haus Kamillus in Ellwangen ein. Die Bewohnerstruktur hat sich in diesen Jahren deutlich verändert. Selbständigere Bewohner wechselten ins Ambulant Betreute Wohnen, andere brauchen heute auf Grund ihres Alters mehr Betreuung und Pflege, ebenso haben die, die neu ins Haus kommen einen höheren Hilfebedarf. Auch die Heimmindestbauverordnung stellt nach 25 Jahren ganz andere Anforderungen an ein solches Wohnhaus. Kurz, es musste umgebaut und saniert werden.

Größer, schöner und heller geworden
Deshalb traf es sich gut, dass im Herbst 2016 das Haus Klara von Assisi bezugsfertig war. Eigentlich wurde es gebaut, weil es in Ellwangen einen höheren Bedarf an Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung gab. Doch, um die Sanierung des Hauses Kamillus leichter und schneller über die Bühne bringen zu können, zogen erst mal die Bewohner vorübergehend ins neue Haus Klara um. Jetzt konnten sie wieder zurück, denn das Kaus Kamillus ist in den letzten beiden Umbaujahren größer, schöner und heller geworden. Gleichzeitig ist damit jetzt auch das Wohnangebot für Menschen mit Behinderung in Ellwangen gewachsen.

„Leben, so normal als möglich"
„Leben, so normal als möglich“ das ist das Konzept in den Wohnhäusern der Stiftung. Das bedeutet auch, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner weitgehend selbst versorgen. Nach der Sanierung bietet das Haus auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf angemessene und bedarfsorientierte Wohnmöglichkeiten, in vier Wohnungen für je vier bis acht Personen. Die Zimmer wurden größer, ebenso die Sanitärbereiche. Offenere Wohnbereiche, größere Fensterflächen, Akustikdecken schaffen ein angenehmes Wohnklima. Auch der Außenbereich ist attraktiver geworden. Eine neue Rufanlage und eine Brandmeldeanlage machen das Wohnen im Haus sicherer. Die Baukosten betrugen 2,3 Millionen Euro. Gefördert wurde dies von der Aktion Mensch und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS). Am 30. September wurde ein fröhliches Einweihungsfest gefeiert.



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