Bürgermentoren beenden Kurs

erfasst/geändert am 03.03.2020
Feierliche Übergabe der Zertifikate
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„Wir wollen unsere Kommunen lebens- und liebenswerter machen“, so brachte Astrid Streil, Teilnehmerin des Kurses der Bürgermentoren in ihrem Dankeswort das Engagement der Bürgermentoren auf den Punkt. „Wer sich engagiert, hat mehr vom Leben“, stellte sie fest. Acht engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd, Waldstetten, Weinstadt und Esslingen erhielten am vergangenen Samstag zum Abschluss des Bürgermentorenkurses feierlich ihr Zertifikat überreicht.

In einer zunehmend Ich-gesteuerten und verunsicherten Welt seien Bürgermentoren die Antwort, die unsere Gesellschaft brauche, meinte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse in seinem Grußwort. Sie förderten mit ihrem Engagement gemeinschaftliches Leben und Solidarität. Auch Caritas-Regionalleiter Markus Mengemann  sagte:„Demokratie lebt von engagierten Herzen“ und stellte die Frage, „Wie bekommt man wieder eine solidarische Gesellschaft?“ Drei Punkte seien dabei wichtig, „Liebe deine Stadt“, „Packe Probleme nicht in Watte“ und „Warte nicht auf den großen Wurf, denn Veränderung beginnt im Kleinen“.  

Mengemann erinnerte daran, dass es in Schwäbisch Gmünd seit 2005 Mentorenkurse gibt und dabei bereits 80 Bürgermentoren ausgebildet worden sind. Träger der Kursangebote sind neben der Stadt Schwäbisch Gmünd, die Stiftung Haus Lindenhof und die Caritas-Ostwürttemberg. In den acht Kursbausteinen ging es um Projektarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Selbstreflexion, Kennenlernen von ehrenamtlichem und sozialem Engagement und die Entwicklung eigener Projektideen.

So präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des aktuellen Kurses ihre Projekte wie eine Tauschbörse für kleine Hilfe- und Dienstleistungen. Ein Teilnehmer will in seiner Seelsorgeeinheit einen Besuchsdienst mit dem Schwerpunkt Begegnung zwischen Jung und Alt aufbauen, ein Friedensprojekt im Gmünder Weltgarten soll entstehen. Auch für eine Gruppe alleinerziehender Frauen in Weinstadt soll eine Tauschbörse für Hilfsleistungen entstehen und dort soll zudem die „Open Stage“, die es während der Remstalgartenschau gab, wiederbelebt werden. Eine junge Teilnehmerin aus Esslingen möchte, angeregt durch die Remstalgartenschau, interessierten Bürgern die Schönheiten des Remstals näher bringen.

Ihr Zertifikat zum Bürgermentor nahmen Aslihan Dosgül, Ursula Hensle, Ulrich Lang, Anna Marion, Cornelia Nesper, Ralph Pabst, Albert Seitzer und Astrid Streil entgegen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde im Refektorium des Predigers von der Veeh-Harfengruppe „Saitenspiel Museumsstüble Waldstetten“.





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