Spatenstich für ein neues Wohnhaus

erfasst/geändert am 08.04.2019
Vielfältiges Wohnen für Menschen mit Behinderung in Bettringen
Spatenstich für ein neues Wohnhaus

Spatenstich für ein neues Wohnhaus

Spatenstich für ein neues Wohnhaus

Spatenstich für ein neues Wohnhaus

Spatenstich für ein neues Wohnhaus

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu erhöhen und am Wohnort Unterstützung zu erhalten, realisiert die Stiftung Haus Lindenhof in den kommenden Jahren durch ein neues Haus mit zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung In der Vorstadt in Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Der Spatenstich am 5. April fällte den Startschuss für den Neubau der Stiftung.

Anbindung an das Gemeindeleben

Auf einem Grundstück neben der Pädagogischen Hochschule gelegen, befindet sich das Gebäude inmitten des Wohngebiets Steighalden. Durch die sehr gut ausgebaute Infrastruktur, ist es den Menschen mit Unterstützungsbedarf möglich, sich aktiv im Gemeinwesen einzubringen, das eigene Leben autonomer und selbstbestimmter zu gestalten und das Leben in der Gesellschaft mitzuprägen: gute Busanbindungen in die Stadt als auch in die umliegenden Gemeinden, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Kirchen liegen in unmittelbarer Nähe. Ein Teilhabe- und Unterstützungskreis soll zukünftig die Nachbarschaft als auch die kirchliche und bürgerliche Gemeinde in regelmäßigen Treffen über den Bau des neuen Wohnhauses informieren, um die vielfache Einbindung der neuen Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung umzusetzen, etwa bei Vereinsfesten oder der Gestaltung von Feiern der Kirchengemeinde.

Demographischer Wandel berücksichtigt

„Wichtig ist: Mittendrin statt nur dabei“ betonte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Es sei sinnvoll und gut, dass mitten im Geschehen ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderung entstehe, die Inklusion wirklich erlebbar mache, so Bläse.
Die Stiftung Haus Lindenhof entwickelt ihre Wohnangebote für Menschen mit Behinderung ständig weiter und berücksichtigt auch den demographischen Wandel sowie den Umstand, dass die betreuten Menschen immer älter werden. Hierzu werden auch die neuen Wohneinheiten barrierefrei gebaut. „Das Haus wird Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung einen sinnstiftenden, kompetenzfördernden und -erhaltenden Lebens- und Aktivitätsrahmen bieten“, hob Vorstand Hermann Staiber hervor. Auch Barbara Calmus, Vorsitzende des Heimbeirats, machte deutlich, wie groß die Vorfreude auf das neue Wohngebäude ist.

Das Besondere: Gästezimmer für Kurzzeitbetreuung

Sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss wird eine Wohnung geplant mit jeweils drei separaten Sanitärbereichen, einem Pflegebad, Wohn- und Essbereich mit Küche, Balkon/Terrasse und Speisekammer. Während im Erdgeschoss acht Einzelzimmer vorgesehen sind, sollen im Obergeschoss sieben Einzelzimmer und ein Gästezimmer entstehen, zusätzlich ein Apartment, in dem ein Mensch mit Behinderung leben kann, der sich auf selbstständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden vorbereitet, oder ein höheres Maß an Selbstständigkeit erproben möchte, aber noch die Sicherheit und Leistungen rund um die Uhr benötigt. Eine Fachkraft ist stets als Unterstützung mit in der Wohngemeinschaft.
Eine Besonderheit des neuen Angebots ist das Gästezimmer zur Kurzzeitbetreuung für Erwachsene mit Behinderung. Dieses soll Angehörigen, die einen Menschen mit Behinderung zu Hause betreuen, die Möglichkeit geben, für einige Zeit entlastet zu werden. Auch umgekehrt können Menschen mit Behinderung eine Auszeit von ihrem alltäglichen Wohn-und Lebensumfeld nehmen.


Neben Sozialdezernent Josef Rettenmaier und Direktor Hermann Staiber freuten sich auch Bereichsleiter Matthias Quick und die Bewohnerinnen und Bewohner der WGs Durlangen und Egaustraße über den Spatenstich und den damit verbundenen Baubeginn, der im Herbst 2020 mit dem Einzug beendet werden soll. Ein Haus sei ein Ort, an dem man sich wohlfühlen kann und geborgen sein soll. Das sei auch das Ziel der Stiftung mit dem neuen Wohnanagebot in Bettringen, betonte Quick.


Im Zuge des Neubaus werden die angemieteten Wohngemeinschaften der Stiftung in Durlangen sowie in der Bettringer Egaustraße aufgegeben.




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